PRESSEMITTEILUNG:
07. Oktober 2011
Klinikum Fulda
SPD-Politiker loben hohe Investition für mehr Sicherheit
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Waschke begrüßte ausdrücklich das Ziel des Klinikums Fulda, die Zahl der Intensivbetten aus 20 Prozent auszuweiten. „Das ist für ein Krankenhaus mit so einem großen Einzugsgebiet wichtig und für eine gute Versorgung der schwer kranken Menschen unabdingbar“, betonte Waschke.
Angesichts eines Defizits von acht bis neun Millionen Euro, verursacht durch die hohe Zahl der ausgefallenen OPs und die hohen Investitionskosten in der zentralen Sterilisationsversorgungsabteilung, könne man keine „schwarze Null“ im Jahresabschluss für das Klinikum erwarten, so die SPD-Politiker. „Manchmal empfinde ich die Forderung des Aufsichtsratsvorsitzenden und OB Gerhard Möller, nach einer schwarzen Null in der Bilanz, als versteckte Privatisierungsdrohung,“ sagte Waschke. Nach ihrer Überzeugung muss das Klinikum der Stadt Fulda eine faire Chance erhalten, die entstandenen Defizite aufzuarbeiten, dafür braucht man Zeit.
Spies sah sich in der Forderung nach einer Stärkung der Landeskrankenhausplanung bestätigt. „Man kann die regionale Versorgung nicht dem Wettbewerb überlassen, weil dann schnell billig vor gut kommt“, so Spies. Gerade die Maximalversorger wie das Klinikum Fulda müssen in öffentlicher Hand sein und effizient arbeiten können. Private Rosinenpickerei ertragreicher Eingriffe kommen nicht in Frage.
Spies verwies auch auf die Versorgung im ländlichen Raum zukünftig eine enge Kooperation von öffentlichen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten erfolgen müsse. Sonst sei die Facharztversorgung auf Dauer nicht sicherzustellen. „Hier haben beide Seiten noch einen weiten Weg vor sich“, so Spies.
An der Begehung des Klinikums Fulda nahmen teil: Sprecher des Vorstandes Privat-Dozent Dr. med. Thomas Menzel, Vorstand Administration Dietmar Pawlik, Betriebsratsvorsitzender Rolf Müller und stellv. Betriebsratsvorsitzender Thomas Gerlach.







